Kennedy – Chruschtschow

Stefan Karner/Barbara Stelzl-Marx/Günter Bischof/Peter Ruggenthaler/Gerhard Wettig/Manfred Wilke u.a. (Hg.)

1056 Seiten, € 39.90/SFr 53.90, ISBN 978-3-7065-5024-6, Studien Verlag

 

 

Zum Buch:

 

Anfang Juni 1961 sollte der Kalte Krieg eine Atempause einlegen. Die beiden mächtigsten Männer der Welt, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow, trafen sich zum Gipfel in Wien. Doch die Hoffnungen trogen. Binnen Monaten war der Kalte Krieg ganz heiß: In Berlin ließ Chruschtschow die Mauer bauen. Im Jahr darauf schickte er Raketen nach Kuba, um die USA direkt zu bedrohen.
War der Wiener Gipfel ein Fehlschlag? Ja, denn es gab kaum zählbare Ergebnisse. Nein, denn erstmals sahen die Supermächte, dass es nur einen Weg gab, der Apokalypse ihrer Atom-Arsenale zu entrinnen: den Dialog. Der „Friede durch Angst“ und der „heiße“ Draht zwischen Washington und Moskau verhinderten eine atomare Konfrontation. Österreich stellte dabei seine neue Rolle als neutraler Staat und Gastgeber erfolgreich unter Beweis. Wien wurde zum Ort der Begegnung im Kalten Krieg. Auf Basis neuer russischer und westlicher Quellen analysieren internationale Experten, was sich damals wirklich abspielte und wie nahe man an einer Katastrophe vorbeischrammte.

 

 

 

Die HerausgeberInnen:

 

Stefan Karner, Prof. Dr., geb. 1952, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung (BIK), Graz – Wien – Klagenfurt, Professor am Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz. Barbara Stelzl-Marx, Doz. Mag. Dr., geb. 1971, Stellvertretende Institutsleiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz – Wien – Klagenfurt.

Der_Wiener_Gipfel_1961

Freizeit bevor es Fernsehen gab
Herausgeber:Francis Meynell
Übersetzer: Silvia Kinkel, Gea Olbricht, Nina Scheweling, Tanya Stewner, Elvira Willems
Verlag: Piper; ISBN-10: 349225859X; ISBN-13: 978-3492258593; € 9,95

Klappentext:
Dieser Klassiker von 1924 erklärt auf herrlich altmodische Art, welche Freizeitaktivitäten Ihr Wochenende perfekt machen. Und damit im Zweifelsfall auch nichts schiefgehen kann, verrät das Wochenend-Buch, wie sie einen Campingstrip vorbereiten, ein edles Menü für ein Candle-Light-Dinner zusammenstellen oder sie ein perfektes Tischgespräch führen.

Zum Buch:
Freitagnachmittag, der Mann läuft im Büro umher, sucht nach einer Aufgabe, die unbedingt jetzt noch erledigt werden muss, eine Aufgabe, die man unmöglich verschieben kann auf Montag.  Er sucht nach der ultimativenAusrede um die Heimfahrt zur Familie zu verzögern, so dass er viel später nach Hause kommen und aufgrund seines anstrengenden Arbeitstages auch als dringend ruhebedürftig eingestuft würde. Auf diese Weise könnte er wenigstens den Freitagnachmittag und Abend des viel zu langen Wochenendes herumbringen. Eines Wochenendes in dem von Ihm erwartet wird, sich aktiv  zu betätigen, in dem er sich mit den Kindern, der Ehefrau und möglichen Freunden beschäftigt oder deren hohen Ansprüchen gerecht werden sollte.
Mit dem vorliegenden Buch ist es gelungen einen anregenden Anstoß an sinnvolle Alternativbeschäftigungen statt fernsehen anzubieten. Hier werden Freizeitaktivitäten angeboten die der ganzen Familie unbeschwerte Stunden bescheren können. Angefangen beim Erkennen von Vogelstimmen am gemeinsamen Ausflug bis zum Picknick mit gemeinsamer Wolckenformationsdeutung reichen die Vorschläge, leit verständlich und auch für den größten Familienmuffel umsetzbar. Dabei wird schnell klar, das es auch ein Leben außerhalb des Internets, der Spielkonsole und des Fernsehers gibt und man auch im Freien oder bei anderen gemeinsamen Aktivitäten Spass und Abwechslung am Wochenende haben kann. Das Buch ist nicht nur lehrreich sondern auch ein unterhaltsamer Ratgeber für Jung und Alt.
Das_Wochenend_Buch_

Autoren: Roland Düringer, Eugen Maria Schulak, Rahim Taghizadegan

Verlag: Ecowin, ISBN 979 3 7110 0026 2, € 14,90

Klappentext:

„Ich bin jetzt nicht mehr wütend. Ich habe beschlossen das System zu verlassen und meinen eigenen Weg zu gehen“ Roland Düringer

Wie geht man heute vor die Hunde? In dem man zum Hamster wird. Zwei Philosophen und ein Kabarettist planen in ihrer philosophischen Küche den gemeinsamen Ausbruch aus dem System. Aber was ist das eigentlich, das System? Und wer ist die Gesellschaft? Und auf wen oder was sind wir eigentlich wütend? Wir müssen anfangen, das System zu zerlegen. Jeder für sich.

 

Zum Buch:

In dem nun erschienenen kleinen Buch dokumentieren die beiden Philosophen Eugen Maria Schulak und Rahim Taghizadegan ein Gespräch, das sie mit dem Kabarettisten Roland Düringer führten und in dem sie um die Frage kreisen, wie man gemeinsam und jeder für sich aus diesem Tod geweihten und den Menschen zum Trottel machenden System ausbrechen kann. Immer wieder kommen sie auf die in ihrem ersten Buch „Vom Systemtrottel zum Wutbürger“ Strategien zurück.

Roland Düringer bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Ich bin jetzt nicht mehr wütend. Ich habe beschlossen, das System zu verlassen und meinen eigenen Weg zu gehen.“ Natürlich klingt das naiv, denn ohne die Strukturen des Systems hätte er bald nichts mehr zu essen. Doch wenn man genauer hinschaut, versteht man, was er meint.

Wer zum Beispiel zwingt, einen, sich der täglichen Masse an Informationen aus den Medien auszusetzen, die einen im Endeffekt nur verwirren? Wer etwa zwingt uns, bestimmte Sachen zu kaufen, sich nach vorgegebenen Trends anzuziehen, Musik oder anderes zu hören und bestimmte Dinge zu essen oder darauf zu verzichten? Wer zwingt uns, uns freiwillig zu verschulden, nur weil wir dieses oder jenes unbedingt haben wollen, um dazuzugehören? Vor allem wer zwingt uns zu bestimmten Vereinen, Parteien oder sonstigen Richtungen dazuzugehören? Wer zwingt uns, permanent „online“ zu sein? Wer zwingt uns den Kontakt mit unserer Umwelt zu unterbrechen, in dem wir mit Kopfhörern wie Taube durch die Stadt laufen und uns zudröhnen lassen? Wer zwingt uns pausenlos und überall für jeden erreichbar zu sein indem wir ständig das Handy mithaben?

In Wirklichkeit können wir aus diesen Zwängen selber aussteigen und uns nicht mehr bevormunden lassen. Damit beginnt die Eigenverantwortung des Bürgers und die Wiederherstellung des sogenannten „Hausverstandes“. Wenn wir damit beginnen, dann werden wir auf lange Sicht auch wieder mündige, verantwortungsvolle Bürger und kein Stimmvieh der Politik und des Kommerzes.

Zu den Autoren:

Roland Düringer ist Kabarettist und Schauspieler. Seine Wutbürgerrede in der Serie Dorfers Donnerstalk sorgte in den österreichischen Medien für Furore.

Eugen Maria Schulak ist Philosoph und realistischer Idealist. Er hat die philosophische Praxis in Wien gegründet, wo "normale Bürger" an der Philosophie teilhaben und mit dem Philosophen ins Gespräch kommen können. Daneben ist er Vorstand des Instituts für Wertewirtschaft.

Rahim Taghizadegan ist Wirtschaftsphilosoph und Gründer des vollkommen unabhängigen Instituts für Wertewirtschaft, das sich der Erkenntnissuche und Wissensvermittlung widmet.

das_ende_der_wut

Autorin: Christa Holtei

Verlag: S.FischerVerlag - Sauerländer, ISBN 978-3-7373-6417-1, Euro 24,95

Klappentext/Kurzbeschreibung:

Gab es an Weihnachten immer schon Geschenke?b Was haben Hasen und Eier mit Ostern zu tun? Wurde Karneval fürher genauso gefeiert wie heute? Wieso schickt man Freunde in den April? Warum feiern die Juden Passah und die Moslems Ramadan?

Zum Buch:

Dieses Buch erklärt Kindern und Erwachsenen überregional und überkonfessionell bekannte Feste und Bräuche und folgt dabei dem Jahreslauf. Präzise und spannend erzählte Informationstexte rund um christliche, jüdische und muslimische Feste und Feiertage. Mit Liedern, Gedichten, Geschichten, Rätseln, Bastelideen und Rezepten. Zwölf Kaptiel - von Januar bis Dezember. Mit Stichwortregister und Beschäftigungsideen für das ganze Jahr. Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle die sich für Feste und Bräuche interessieren.

Über die Autorin:

Christa Holtei, geb. 1953 in Düsseldorf, studierte Anglistik, Romanistik, Philosophie und Pädagogik in Düsseldorf. Seit 1994 arbeitet sie als freie Autorin und Übersetzerin für mehrere Verlage. Sie lebt mit ihrem Mann in Ratingen bei Düsseldorf. In ihrer Freizeit spielt sie Klavier, geht sehr gern ins Theater oder schaut sich fremde Städte an.Tilman Michalski lebt als freier Illustrator in München und ist für verschiedene Zeitschriften und Buchverlage tätig. Für seine Titelbilder wurde er mehrmals vom Art Directors Club Deutschland ausgezeichnet.

Ein Besuch der besonderen Art

 

Friedrich Bauer/Enrico Seewald

 

128 Seiten  € 19.90/sfr 33.50  Studien Verlag ISBN 978-3-7065-5014-7

 

Zum Buch:

 

Bruno Kreisky gehört heute zu den bedeutendsten Politikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Ruf ging weit  über die Grenzen seiner Heimat Österreich hinaus. Durch seine Art der Politikgestaltung und seine Integrationsfähigkeit wurde er zu einem weltweit anerkannten Staatsmann. Die ehemalige DDR hat er nur einmal besucht, und zwar 1978 als erster Regierungschef aus dem westlichen Ausland. Er maß der Visite im Rahmen seiner Politik der Entspannung und Zusammenarbeit in Europa große Bedeutung zu. Die damalige SED-Führung ihrerseits erreichte damit eine Aufwertung ihres Staates durch einen Hochangesehenen sozialdemokratischen Politiker. In diesem Buch wird erstmalig die Vorbereitung, der Ablauf und die Ergebnisse dieses offiziellen Besuches in der ehemaligen DDR wissenschaftlich aufgearbeitet und dem interessierten Leser nahe gebracht. Bruno Kreisky, der Staatsbesucher,  steht dabei im Mittelpunkt der Studie.

 

Um zu verstehen wie wichtig für die damalige DDR-Führung der Besuch Dr. Bruno Kreiskys war lässt sich auch anhand eines Artikels der Zeitung „Ostpreußenblatt“ vom 15.4.1978 ersehen. Hier schrieb der damalige Redakteur Hans Ottweil: „Bruno Kreisky hat bei der Pressekonferenz, die er anlässlich seines dreitägigen Besuches in Ost-Berlin gab, erklärt: „Wir geben nichts an Gesinnung auf um des Geschäftes willen, aber wir belasten unsere Geschäfte auch nicht mit Gesinnungsfragen". Zweifelsohne wollte der Regierungschef aus Wien damit zum Ausdruck  bringen, wie er Politik zum Nutzen seines Landes zu münzen versteht. „

 

Dieses Buch ist daher ein gelungener Beitrag zur Erforschung politischen Biographie des Dr. Bruno Kreiskys und eines wichtigen Aspektes der damaligen Außenpolitik der DDR.

 

Die Autoren:

 

Friedrich Bauer, befasste sich als Botschafter in Ost-Berlin und Bonn sowie als Politischer Direktor in Wien intensiv mit den Beziehungen Österreichs zu beiden deutschen Staaten. Er gilt als Fachmann für die Periode von 1973-1990.

 

Enrico Seewald, forscht und publiziert seit fünfzehn Jahren zu den deutschen diplomatischen Beziehungen und ist beim Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin zuständig für die Erforschung des Diplomatischen Corps in Ost-Berlin. Er ist Dozent für Diplomatie an der Universität Potsdam.

Kreisky

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