Eine empirische Analyse der Erfahrungen und Bedürfnisse von Stalking-Opfern in Oberösterreich

 

Barbara Starzer/Helmut Hirtenlehner

 

240 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen und Tabellen, € 29.90/SFr 41.90,

 

ISBN 978-3-7065-5031-4, Studien Verlag

 

 

 

Zum Buch:

 

Anfang der 1990er Jahre tauchte mit Stalking („obsessive Verfolgung und Belästigung“) eine neue Kategorie interpersonaler Übergriffe in die Scheinwerfer der öffentlichen Aufmerksamkeit. Seit Juli 2006 findet sich Stalking sub titulo „Beharrliche Verfolgung“ auch als Strafbestimmung im österreichischen Strafgesetzbuch wieder. Die Handhabung des neuen Gesetzes erweist sich in der Praxis als schwierig. Gespeist aus diesen Handhabungsproblemen und einem in Österreich eklatanten Defizit an viktimologischer Forschung macht es sich die vorliegende Untersuchung zum Ziel, die Ausprägung des Tatgeschehens und dessen Verarbeitung durch das Kriminaljustizsystem aus der Perspektive der Geschädigten zu analysieren. Es werden die Ergebnisse einer in Oberösterreich durchgeführten Opferbefragung vorgestellt. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die an das Strafrecht gerichteten Erwartungen von Stalking-Opfern und deren Beurteilung des vorhandenen rechtlichen Reaktionsinstrumentariums. Gemessen am Erfahrungshorizont der persönlich von solchen Übergriffen betroffenen Personen wird evaluiert, in welchem Maße die gegenwärtige Gesetzeslage und Rechtspraxis den Bedürfnissen der Opfer Rechnung tragen und in welchen Bereichen ein Nachjustierungsbedarf zu erkennen ist.

 

 

 

Die AutorInnen:

 

Mag.a Dr.in Barbara Starzer ist Universitätsassistentin am Institut für Strafrechtswissenschaften und am Zentrum für Rechtspsychologie und Kriminologie der Johannes Kepler Universität Linz.

 

Assoc.Prof. PD Mag. Dr. Helmut Hirtenlehner ist Leiter des Zentrums für Rechtspsychologie und Kriminologie der Johannes Kepler Universität Linz sowie Professor für Kriminologie und empirische Sozialforschung am Campus Linz der FH OÖ.

Gestalkt

Band 2: Osteuropa Interdisziplinäre Forschungen

Dimitri Ginev (Hrsg.)
232 Seiten € 29.90/sfr 47.90, ISBN 978-3-7065-4657-7,Studien Verlag

 

Zum Buch:

 

Die verschiedenen Ansätze und Methoden geisteswissenschaftlicher Forschung in den Ländern Zentral- und Osteuropas stehen im Mittelpunkt der Beiträge dieses Bandes. Dabei werden nicht nur methodologische und wissenschaftstheoretische Aspekte der Begriffs- und Theoriebildung genauer beleuchtet, sondern auch historische und soziopolitische Kontexte der Entstehung geisteswissenschaftlicher Forschungsprogramme behandelt. Dabei wird deutlich, dass in den ost- und zentraleuropäischen akademischen Institutionen eine Reihe von Prozessen in Gang ist, die zu einer Verflechtung epistemologischer und „nach-ideologischer“ Transformationen der Forschung ebenso wie der akademischen Lehrpläne beitragen. Die Aufklärung der „Geisteswissenschaften im osteuropäischen Diskurs“ schließt auch den Versuch mit ein, einen neuen Status der Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit anzusprechen und eine Kontextualisierung der Forschungsprobleme in öffentlichen Debatten zu erreichen.

 

 

 

Der Herausgeber:

 

Dimitri Ginev, Prof. Dr., Studium von Medizin, Kunstgeschichte und hermeneutischer Methodologie in Sofia, wo er als außerordentlicher Universitätsprofessor lehrt. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren in Marburg, Düsseldorf, Berlin, Bielefeld, Bremen, Bochum, Leipzig, Melbourne und Pittsburgh sowie an der Western Kentucky University, der Penn State University und der Catholic University of America. Er ist seit 1995 Mitglied der New York Academy of Sciences.

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Autor: Pierre Franckh

Verlag: Koha; ISBN-10: 3936862664; ISBN-13: 978-3936862669; € 9,95

Klappentext:

 

Sein Leben selbst gestalten, zum richtigen Zeitpunkt das bekommen, was man gerade braucht - Partner, Auto, Wohnung - wer möchte das nicht! Dass dies kein Wunschtraum zu bleiben braucht und wie man sich diese Fähigkeit, das Richtige vom Leben geschenkt zu bekommen, erwirbt, zeigt uns Pierre Franckh praktisch anhand von sieben Regeln. Er erklärt unter anderem: wie man seine Wünsche formuliert, wie negative Erwartungen die bewussten Wünsche torpedieren und wie man diese und andere Fallgruben umgeht. Schritt für Schritt üben wir so das erfolgreich Wünschen und mit jedem erfüllten Wunsch wächst auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Gewürzt mit vielen Beispielen aus seinem Leben bietet dieses Büchlein von Pierre Franckh einen Weg unser Leben zu verändern, denn mit der Kunst erfolgreich zu wünschen haben wir einen wesentlichen Schlüssel zu einem glücklichen harmonischen Leben gewonnen.

 

 

 

Zum Buch:

 

Dieses Buch ist extrem positiv geschrieben, dass das Lesen richtig Spaß macht. Man liest es in einem Zuge durch und wundert sich wenn man am Ende angelangt ist, das das Buch schon zu Ende ist. Der Autor beschränkt sich auf das Wesentliche und bringt dazwischen immer Beispiele aus seinem Leben, um das vorher Gelesene anschaulich zu machen. Dadurch bekommen auch große Zweifler das Gefühl, dass Wünschen funktionieren muss.

 

Über den Autor

 

Pierre Franckh stand bereits als Kind auf der Bühne und gab sein Filmdebüt in Helmut Käutners "Lausbubengeschichten". Seit 1958 spielte er in vielen Kinofilmen und über 200 Fernsehproduktionen mit. Seit 1996 widmet er sich verstärkt seiner Autorentätigkeit.

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Thussy Gorischek

 

Verlag: Studio Edition Pachla, Limitierte Jubiläumsausgabe 2011, Hardcover S 114;  ISBN 987-3-902522-07-8 € 12,00

 

Zum Buch:

 

Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Franz Liszt brachte die Autorin eine limitierte Jubiläumsausgabe ihres bereits 2008 erschienen Buches Franz Liszt – ungarischer Komponist – österreichischer Pianist – deutscher Dirigent – röm.kath. Abbé – Kosmopolit und Freimaurer heraus. In diesem Buch zeigt sich den großen Komponisten von einer bis dato unbekannten menschlichen Seite. Sie schildert anschaulich sein Leben, sein Wirken und Werken, gespickt mit Anekdoten um den Komponisten und Abbé Liszt. Das Buch bildet einen netten Kontrast zu den sonst herkömmlichen Biografien großer Komponisten und ist daher auch als Geschenk nicht nur für Liebhaber der klassischen Musik geeignet.

 

Über die Autorin:

 

Thussy Gorischek wurde am  26. September 1940 in Leoben geboren  u8nd ist eine österreichische Violinistin und Musikhistorikerin. Sie besuchte die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und studierte Musikwissenschaft, Psychologie, Anatomie und Physiologie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen.

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Annegret Waldner

 

260 Seiten,  32.90/sFr 51.90, StudienVerlag, ISBN 978-3-7065-4772-7

 

Zum Buch:

 

Wie sich der Alltag mit seinen Eindrücken, sozialen Bindungen und emotionalen Haltungen im populären Kulturprodukt des Schlagers widerspiegelt, analysiert Annegret Waldner in diesem Band. Sie untersucht dabei nicht nur die musikalische Gestaltung, sondern geht auch auf das Widerständige dieser Textgattung ein. Eingebettet in Theorien und Methoden einer kulturwissenschaftlichen Medientextanalyse stellt die Autorin die Geschichte der populären Kultur, des Schlagers von den 1930er Jahren der Weimarer Republik bis 1949 und der Medien des Schlagers - Grammophon, Radio, Tonfilm, Heftchen- und Notenliteratur - dar. Die verschiedenen Gefühlswelten und Werthaltungen als sowohl singulär wie auch periodisch auftretende Parameter werden quantitativ und qualitativ mittels einer am Text orientierten hermeneutischen Zugangsweise analysiert, in ihrer zeitlichen Abfolge dargestellt und medientextintern verglichen.

 

Der Schlager unterlag von 1930 bis zur Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg einer zensurierenden Beeinflussung, die an den unterschiedlichen Rezeptionsangeboten sichtbar wird. Er gibt Hinweise auf kulturelle und soziale Veränderungen und damit verbundene Wechsel von Einstellungen und Normen, teilt den Rezipientinnen und Rezipienten solche Umbrüche mit und bringt sich mit seinem diskursiven Charakter aktiv in diese Bewegungsprozesse ein. So ist der Schlager als alltagskulturelles Moment zu verstehen, als flüchtiger, selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens, der den Hörerinnen und Hörern diesen Alltag "selbst verständlich" zu machen wusste.

 

Die Autorin schildert  den Zeitraum dieser Musikepoche sehr plastisch und auch für Leser mit wenigem historischem Hintergrundwissen anschaulich und leicht verständlich. Für alle Liebhaber des deutschen Schlagers ein lesenwertes Buch mit Nachschlagecharakter.

 

 

Über die Autorin:

 

Annegret Waldner, Dr.in Studium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde in Innsbruck, Promotion 2007.

 

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