Autor: Stefan M. Fischer

Verlag: Lerato-Verlag;

ISBN-10: 3938882255, ISBN-13: 978-3938882252, € 11,99

 

Klappentext:

Alena ist eine bildhübsche Studentin, die sich aufgrund eines traumatischen Kindheitserlebnisses der Liebe und dem Leben verschließt. Sie spinnt als Schutz ein Netz aus Lebenslügen um ihre Seele. Doch als sie den Künstler Ondrej kennenlernt, merkt sie, dass sie mehr vom Leben will. Doch da ist nicht nur ihre emotionslose Beziehung mit Vlado, sondern auch die Sache mit ihrer Mutter - und das Mondgeheimnis.

 

Zum Buch:

Alles beginnt mit einer tragischen Geschichte, bei der Alena etwa 11 Jahre ist. Dabei bekommt man ein Gefühl wie sich die junge Alena fühlen muss.

Ein Zeitsprung von 10 Jahren bringt uns dann in das Hier und Jetzt von  der jungen Medizin-Studentin Alena, welche sich mit ihrer besten Freundin Magdalena eine Wohnung teilt. Magdalena ist, neben der Babischka genannten Großmutter, die einzige Vertraute, die Alena zu diesem Zeitpunkt noch hat. Alena bedrückt und blockiert ein Geheimnis, welches ihr den Mut nimmt ihr Leben wirklich so zu leben, wie sie es sich erträumt hat. Sie ersinnt und lebt ein Lügengeflecht. Die Einzigen, die ihr Geheimnis kennen, sind ihre beste Freundin Magdalena und ihre Oma. Als Ondrej in ihr Leben tritt, spürt Alena, dass sie mehr als nur in der Lüge leben will. Dafür muss sie Ondrej die Wahrheit sagen. Aber wird sie ihm das Vertrauen schenken können, und was hat Vlado und das Mondgeheimnis damit zu tun?

 

Dem Autor ist es gelungen die Charaktere der Geschichte so lebendig werden zu lassen, das z.B. der Charakter der Figur des Vlado das gehörige Maß an Antipathie beim Lesen entgegengebracht wird, während der Charakter der besten Freundin Magdalena, den Leser dazu bringt, den Liebreiz und die Anteilnahme spürbar zu erleben. Etwas zu kurz kommt die Darstellung der Babischka, bei der man nur erahnen kann, dass sie den Part der liebevollen Oma einnimmt. Besonders einfühlsam und für den Leser gefühlt nachvollziehbar, ist die Hauptfigur des Romans Alena, deren innere Zerrissenheit und Lebensangst betroffen machen kann. Damit ist das gesamte Werk eine Mischung aus Liebesgeschichte mit Krimiaspekten gefüllt mit einer gehörigen Portion Dramatik. Alles in allem keine leichte Kost aber für alle die nicht nur oberflächliche Unterhaltung wollen ein gelungenes Buch.

 

Über den Autor:

Stefan M. Fischer fand erst mit 21 Jahren durch den Tod seiner Mutter die Liebe zum Geschichtenerzählen. Anfangs war Schreiben für ihn eine Art Therapie. Mittlerweile ist es ihm eine Herzensangelegenheit. Da ihm vieles am Herzen liegt und er sich gern ausprobiert, lassen sich seine Arbeiten nicht in spezielle Genres verpacken. Mehr über ihn und seine Arbeit: www.autor-stefan-fischer.de

Das_Mondgeheimnis

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