Autor: Klaus Erfmeyer

Verlag: Gmeiner, ISBN 3839233496, ISBN 9783839233498,  0,90 € als Taschenbuch und als E-Bookversion erhältlich

 

Klappentext:

Als der Dortmunder Rechtsanwalt Stephan Knobel von seinem neuen Mandanten Gregor Pakulla den Auftrag erhält, dessen verschwundenen Bruder Sebastian zu suchen, wundert er sich zunächst, warum Pakulla hierfür einen Anwalt benötigt. Aber der Fall klingt interessant: Die Geschwister sind die alleinigen Erben eines großen Vermögens. Doch ohne Sebastian kann Gregor seinen Anteil nicht kassieren – wird sein Bruder hingegen tot aufgefunden, erhält er sogar alles. Schnell wird klar, dass Gregor mehr weiß, als er zugibt. Knobel folgt Sebastians Spuren bis nach Mallorca, wo sich ihm ein bis ins Detail durchdachtes teuflisches Spiel offenbart.

 

Zum Buch:

Gleich zu  Beginn des Buches gewährt der Autor einen Einblick in das private Chaos im Leben des eher unscheinbar wirkenden Anwalts Knobel. Im Laufe der Lektüre verschwimmen immer wieder die Konturen zwischen privatem und beruflichem und machen dadurch einige Passagen des Buches etwas langatmig. Der Fall an sich ist eher einfach gestrickt es geht um eine angebliche Erbenfindung, um eine Erbschaftssache abwickeln zu können, wobei der Mandant und der Anwalt ihre Antipathie von Anfang an nicht voreinander verheimlichen sondern offen ausleben. Die Geschichte wird zum Kriminalfall, als sich der Auftraggeber als immer Mysteriöser erweist, welcher einzelne wichtige Informationen vorenthält. Nach längeren Recherchen kann Knobel mit Hilfe seiner Geliebten den Fall nach einer Mallorcareise endlich lösen. Der Ausgang kommt nach der Rückkehr des Paares aus Mallorca jedoch nicht ganz unerwartet. Offen bleibt allerdings die sich durch die ganze Geschichte ziehende private Situation Knobels.

Fazit:

Knobels zweiter Fall ist in keinster Weise mit dem Erstlingswerk „Karrieresprung“ zu vergleichen, trotzdem ist dieses Buch als nette Urlaubslektüre eignet da es dementsprechend spannend und unterhaltsam zugleich ist.

 

Über den Autor:

Dr. Klaus Erfmeyer, geboren 1964, lebt in Dortmund und ist seit 1993 Rechtsanwalt, darüber hinaus Maler und Dozent. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen. Der Roman „Todeserklärung“ ist sein zweiter Krimi um Rechtsanwalt Stephan Knobel. Sein Erstling „Karrieresprung“ wurde für den Friedrich-Glauser-Preis 2007 in der Kategorie „Bestes Debüt“ nominiert.

Todeserklrung_Knobels_neuer_Fall

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ich bin einverstanden Ablehnen