Autor: S. G. Browne

Verlag: Droemer/Knaur; SBN-13: 9783426226049, ISBN-10: 3426226049, EUR 14,99

Klappentext:

Sergio ist schwer genervt – denn er ist das Schicksal und seit über 257000 Jahren dafür zuständig; Menschen auf ihren vorbestimmten Lebensweg zu führen. Doch dann verliebt er sich in die schöne Sara. Zugegeben, das ist ein Verstoß gegen das oberste Gesetz seines Arbeitgebers – aber Jerry (auch bekannt als Gott, der Allmächtige) wird davon in seinem Büro am anderen Ende des Universums sicher nichts mitbekommen. Das stellt sich bald als folgeschwere Fehlentscheidung heraus.

Zum Buch:

Man stelle sich vor, das Schicksal gibt es wirklich und real. Man könnte es anfassen, mit ihm reden, ihm Fragen stellen. In diesem Buch ist es so: Das Schicksal lebt in Menschengestalt und heißt Sergio. Sergio sieht gut aus, ist durchtrainiert und t unsterblich. Er kann sich auf Wunsch an jedem beliebigen Ort unsichtbar machen und dann anderswo wieder auftauchen, also hin und her beamen wie es ihm beliebt. Neben Sergio tummeln sich noch andere abstrakte Seelenzustände und Charaktereigenschaften auf der Welt: Gier, Völlerei, Tod und mehr. Jeder Charakterzug besitzt ein Menschenkostüm und kann sich daher auch mit den anderen in New Yorker Bars oder indischen Tempeln zum Austausch von Neuigkeiten treffen. Der Chef dieser Horde ist kein geringerer als Gott höchstpersönlich; nur heißt er in dieser Geschichte einfach Jerry. Eines Tages verliebt sich Sergio, unsterblich in Sara, eine Frau aus der Nachbarwohnung. Das ist nicht nur verboten, es stürzt Sergio auch in ungewohnte Gefühlsduselei. Aus lauter Liebe und Übermut beginnt er das Schicksal seiner ihm anvertrauten Menschen zum Guten hin zu manipulieren, die wird von Jerry bemerkt und bringt Sergio eine erste Verwarnung ein. Auch bleibt die Beziehung zu Sara nicht lange ein Geheimnis. Sergios Widersacherin die Bestimmung, versucht die beiden Verliebten auseinanderzubringen. Als Jerry erfährt, was auf der Erde vor sich geht, entschließt er sich zu handeln. Das Buch ist unterhaltsam, ideenreich und eine wortwitzreiche Abwechslung für alle, die etwas Abwechslung im Alltag brauchen.

Über den Autor:

Scott G. Browne wurde in Arizona geboren und wuchs in der Nähe von San Francisco auf. Er absolvierte ein Managementstudium in Kalifornien und stellte dabei fest, dass seine eigentliche Leidenschaft das Schreiben ist. Trotzdem arbeitete Scott eine Zeit lang als Produzent für Fernsehspots und Filmtrailer bei den Disneystudios und als Büromanager. 2009 veröffentlichte er seinen ersten Roman, „Anonyme Untote“, dem 2011 „Schicksal!“ folgte.

Schicksal

Autor: John B. Keane

Verlag: atb, ISBN 978-3-4766-2883-7; € (A) 9,30, (D) 8,99

Klappentext:

Weihnachten feucht, aber fröhlich. Die Tage um Weihnachten sind auch in Irland eine Zeit voller Überraschungen. Doch bringt nicht nur der Weihnachtsmann am ersten Feiertag vor allem den Kindern Geschenke, es passieren die seltsamsten Dinge in dieser Zeit, vor allem in ländlicher Umgebung. Da werden ganz normale Kälber heilig, den drei Weisen aus dem Morgenland gesellt sich ein Vierter hinzu, ein Mann fällt in einen siebenjährigen Zauberschlaf, Feen und andere Gestalten der irischen Sagenwelt stehen plötzlich leibhaftig vor einem, und fast Tote werden zu neuem Leben erweckt. Wer das alles nicht glaubt, sollte dem wohl wichtigsten aller irischen Weihnachtsbräuche gebührender huldigen, nämlich einfach mehr Whiskey trinken. Na dann, Prost Weihnachten!

Zum Buch:

Die Geschichten in diesem Buch sind für Erwachsen mit genügend erhaltenem kindlichen Gemüt geschrieben. Ob es sich um Mr. Materman handelt der in einem alten Hotel den Vorweihnachtsabend an der Bar verbringt und sich in seinen alkoholumnebelten Träumen ein tete á tete mt der Hotelbesitzerin ausmalt um dann überrascht festzustellen die Dame des Hauses hat etwas ganz anderes mit ihm vor. Oder ob es ich um gar nicht so Weise aus dem Morgenland handelt. Jede Geschichte führt den Leser in die typisch weihnachtliche irische Lebensart ein. Für Liebhaber der irischen Märchen, Legenden und Mythen ein wahres Muss unter dem Weihnachtsbaum. Auch wenn mancherorts gerade zu Weihnachten die richtige Stimmung fehlt mit diesen Geschichten werden auch die größten Weihnachtsmuffel zu Weihnachtsliebhabern.

Über den Autor:

John B. Keane wurde 1928 in Listowel, County Kerry, Irland, geboren, wo er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte und bis heute wohnt. Er ist Autor einer Vielzahl von Erzählungen, Theaterstücken und Romanen, von denen einige verfilmt wurden. Otto Brandstädter, Jahrgang 1927, hat Anglistik an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert, war im Sprachunterricht bzw. im Verlagswesen und kulturpolitischen Bereich tätig.


Autorin: Beatrice Voglrieder

Verlag: united p.c., ISBN 978-84901-5448-9, € (A) 20,90, (D) 20,30, Sfr 29,90

Klappentext:

Jasmin Heidenreich findet sich plötzlich an einem Punkt ihres Lebens wieder, an dem sie vieles hat, was sie eigentlich nicht will. Einen Job, den sie nie wollte, einen Mann, wie sie ihn nicht will, selbst ein Auto, das sie niemals wollte. Eisern kämpft Jasmin mit Witz, Charme und Fantasie an allen Fronten. Da ist ein Coach, der sie nicht coacht, sondern Hundekacktüten sammeln lässt und plötzlich findet sie sich mitten in einem Drogenring wieder. Ihr Liebesleben gerät dann auch noch vollkommen durcheinander und Jasmins Mutter muss die Ehefrau ablenken, als diese sich plötzlich dem wohlverdienten und lang ersehnten Wellnesswochenende anschließt. Ein größeres Durcheinander kann es nicht mehr geben.

Zum Buch:

Ein witziges, humorvolles und selbstironisches Buch. Ein Roman, der gute Laune macht, auch wenn man keine gute Laune hat. Für alle die selber einen Job, einen Partner und eine Lebenssituation haben, die ihnen nicht Hundertprozentig gefällt, ist dieses Buch ein Stimmungsaufheller in düsteren Lebenslagen. Viele Situationen kommen dem einen oder anderen Leser bekannt vor, da viele mit ziemlicher Sicherheit das eine oder andere Szenario selbst oder im Freundeskreis erlebt haben. Damit ist wiedereinmal bewiesen die komischsten und zynischsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Der Autorin ist es gelungen den Leser mit ihrem Erzählstil zu fesseln und ihn lauthals zum Lachen oder zum breiten Grinsen zu verführen. Ein Buch, das man besonders für die herbstliche Jahreszeit als humorvollen Lichtblick empfehlen kann.

Über die Autorin:

Beatrice Voglrieder wurde 1970 in München geboren.Geschrieben hatte sie schon immer gern. Nicht immer zur Freude ihrer Lehrer die allzu lange Aufsätze nicht gerne korrigierten.

Als ihre erste Hündin den Weg im zarten Alter von zwölf Wochen zu ihr fand, begann sie zu schreiben. Diese stellte so viel an, was die Autorin im Verlauf des Alltags auf keinen Fall vergessen wollte. So schrieb sie alles auf. Dies hatte zur Folge, dass einige Kurzgeschichten in Anthologieausschreibungen verewigt wurden.


Kriminalroman

Autorin: Marlies Ferber

Verlag: dtv, ISBN-10: 3423213450, ISBN-13: 978-3423213455 € 9,95

 

Klappentext:

Ex-Agent James Gerald (70) zieht vorübergehend in das Seniorenheim Eaglehurst in Hastings, um den Tod seines Freundes und Kollegen William Morat aufzuklären. Kurz nach James‘ Ankunft kommen zwei weitere Heimbewohner zu Tode. Bald kommt er unter mithilfe seiner früheren Kollegin Sheila Humphrey einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...

 

Zum Buch:

James Gerald war bis vor einigen Jahren noch Agent des Secret Intelligence Service und lebt nun im wohlverdienten Ruhestand. Sein früherer  Kollege William Morat bittet ihn um Hilfe. Bevor James reagieren kann, stirbt William in der von ihm bewohnten Seniorenresidenz Eaglehurst unter merkwürdigen Umständen. Offiziell lautet die Todesursache Medikamentenüberdosis. James glaubt nicht an einen derartigen »Unfall« kannte er doch Wiliam als äußerst korrekten Kollegen und Menschen, dem wäre eine falsche Dosierung seiner Medikamente nie im Leben passiert. Kurzerhand quartiert er sich in Eaglehurst ein. Dort angekommen erhält er umgehend Einblick in die Höhepunkte des Seniorenlebens, ein Bingo-Nachmittag steht auf dem Programm. Kaum hat dieser begonnen stirbt Thomas Maddison, ebenfalls einer der Bewohner von Eaglehurst, während des Spiels. Der Befund des Gerichtsmediziners nach der Untersuchung lautet ebenfalls Medikamentenüberdosis. James holt sich Hilfe bei seiner ehemaligen Mitarbeiterin Sheila Humphrey, die trotz ihrer 67 Jahre mit Leidenschaft zu jugendliche Garderobe trägt. James versucht, den rätselhaften Vorfällen auf die Spur zu kommen. Dabei muss er die Bedeutung einiger Limericks entschlüsseln und stößt auf schrullige Senioren und deren skurrile Angewohnheiten. Schnell gibt es die ersten Verdächtigen und neue Hinweise. Als auch noch die fünfzehnjährige Tochter der Seniorenheimleiterin in James Zimmer angegriffen wird, überschlagen sich die Ereignisse gänzlich.

Der Start und die Hoffnung auf eine lang anhaltende Serie unter dem Titel Null-Null-Siebzig ist mit dem Titel Operation Eaglehurst äußerst gelungen. Die gut getroffenen Charaktere der Protagonisten, mit deren dem Alter entsprechenden schrulligen Eigenschaften, erinnern an eigene ältere Menschen im Umfeld der Leser. Einige der spritzigen Dialoge lassen durchaus den Vergleich mit den Legendären Agatha Christie Büchern mit Miss Marple oder Ian Flemings James Bond Romanen zu. So darf man gespannt auf die nächsten Folgen warten.

 

Über die Autorin:

Marlies Ferber, geboren 1966, ist freie Autorin und Übersetzerin. Von Jugend an hatte sie ein Faible für alles Englische, vor allem für den Whodunit, den klassischen Detektivroman mit komödiantischen Elementen. Nach Abschluss ihres Sinologiestudiums arbeitete sie als Buchredakteurin, bevor sie sich 2004 selbstständig machte. Immer wieder zieht es sie nach Großbritannien, auf ausgedehnte Reisen von der Südküste bis nach Schottland. Marlies Ferber lebt mit ihrer Familie in Hagen.

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Das Tagebuch der Marie Sharp

Virgina Ironside

Goldmann Verlag, ISBN 978-3-442-46868-3

Zum Buch:

Ein Buch für All jene die nicht dem ewigen Jugendwahn verfallen sind und nicht um jeden Preis Überall dabeisein wollen.

 

Älterwerden ist nichts vor dem man Angst haben muss!

 

Marie Sharp, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt – aber sie  ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen …Ein wunderbares Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind und die sich aus Konventionen nichts mehr machen müssen.

 

 

Über die Autorin:

 

Virginia Ironside begann ihre berufliche Laufbahn als Journalistin und veröffentlichte im Alter von zwanzig Jahren ihr erstes Buch. In den Sechzigern schrieb sie eine Rockmusik-Kolumne für die "Daily Mail" und wechselte später als Kummerkastentante zur Zeitschrift "Woman". Sie arbeitete für den "Sunday Mirror" und "Today" und hat eine wöchentliche Kolumne mit Ratschlägen für alle Lebensfragen im "Independent". Virginia Ironside hat bereits mehrere Ratgeber sowie Kinderbücher verfasst. Die Autorin lebt und arbeitet in London.

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